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Termin f√ľr den 31. Nibelungen-Triathlon: 06.09.2015
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(augenzwinkender) R√ľckblick Mallorca 2006

Reminiszenzen an das Trainingslager Mallorca 2006

Teilnehmer: Alter Hans, der Mann mit der Goofy-Nase und den Flatterhosen; Andr√©, der Nutella-Liebling; Christian, der Nachtwandler; Dirk, der Flachland-Tiroler; Helmut, der Sympathietr√§ger aller; Ina, der st√§ndige Radschatten des Vizepr√§sidenten; Marc, der Eiwei√ü-Fetischist; Rainer, der Selbstzufriedene; Ringo, der k√ľhle Taktiker; Roland, der Kamikazefahrer; Yves, der eiskalte Stratege.
Die Nennungen wurden nach alphabetischer Reihenfolge vorgenommen. Sollten im weiteren Verlauf der Abhandlungen persönliche Befindlichkeiten zu sehr tangiert werden, so ist dies vom Verfasser sicherlich nur in Unkenntnis des betreffenden Seelenlebens und in keinerlei Absicht erfolgt.

6.4. Prolog (103 km)
Bisherige hehre Worte, die von verschiedenen Seiten in der Vorbereitungszeit, w√§hrend des Flugs und auch noch auf der Anfahrt zum Hotel zu h√∂ren waren, werden beim Prolog zur reinen Makulatur. Erwartungsvolle Stille legt sich bei der Anfahrt zum Galilea √ľber das Peloton.
Die folgende erste Bergwertung best√§tigt leistungsm√§√üig erste optische Eindr√ľcke bzgl. der k√∂rperlichen Auspr√§gung von Muskeln, Sehnen und von st√§rkeren spezifischen Formlinien im Brust-, H√ľft- und Oberschenkelbereich. Vertraute Worte sind zu h√∂ren ob der langen noch verbleibenden Zeit bis zum Erreichen des Idealgewichts.
Keulenschlagartig trifft es unseren "El Presidente" 4 km vor dem Ziel: der Hungerast hat ihn niedergestreckt. Nur mit tatkr√§ftiger verbaler und mentaler Unterst√ľtzung aller findet er fahlblass den Weg zur Hotelbar.

7.4. Orient-Runde (112 km)
Andr√© und Dirk sind an diesem Tag vollkommen au√üer Form. Der Grund: Andr√© hat angesichts eines K√§lteeinbruchs (sagt er wenigstens) die Klimaanlage des Nachts auf wohltuende 29¬į C hochgefahren. Beide erscheinen vollkommen dehydriert zum Fr√ľhst√ľck.
Beim Anstieg zum Orient zeigt Ringo noch radspezifische Defizite, Ina ohne Probleme nach 3000 km W√ľstenfahrt. Die Gruppe sortiert sich.
Zum Schrecken aller kommt es kurz vor St. Maria zu einem kapitalen Schaden am Rennboliden von Dirk, so dass er und sein so geliebtes Karbon nur im Besenwagen das Hotelzimmer erreichen k√∂nnen. Helmut, dem Unerm√ľdlichen, sei Dank!!
Rainer verpasst vor lauter Schw√§che die Zufahrt zum Zubringer des Hausbergs, muss einen Umweg fahren, um die Gruppe wieder zu erreichen. Am Anstieg zum Hausberg m√ľssen vor allem die Newcomer schmerzlich erfahren, mit welchen brutalen taktischen Finessen in den Bergen gefahren wird. Es zeigt sich, dass die "Kaffeefahrten" in den endlos weiten Ebenen der Osth√§lfte der Insel nicht als Grundlage f√ľr die H√§rte taugen, die notwendige ist, um bei den Bergetappen in der Westh√§lfte bestehen zu k√∂nnen. Weicheier - und von denen gibt es Gott sei Dank in unserer Gruppe nicht eins - haben hier keine Chance.

8.4. Valldemossa-Runde (125 km)
Helmut verstaut am Flughafen 2 Radkoffer, 2 √ľberdimensionierte Sporttaschen und 2 Athleten namens Christian und Yves im Innenraum unseres Leihwagens. Nach Ankunft von Christian und Yves um die Mittagszeit fahren diese ihre eigene Prolog-Runde.
Auf anderem Terrain k√§mpft Pechvogel Rainer mit einem Plattfu√ü, mit lockeren Speichen und mit einem Schlag - im Laufrad wohlgemerkt. In Puigpunent k√∂nnen Andr√© und Rainer Kaffee und Kuchen nicht widerstehen und nehmen sich gen√ľsslich eine Auszeit.
Yves und Christian treffen in La Granja auf die sich kurze Zeit sp√§ter teilende Gruppe. Mit vor√ľbergehender Formschw√§che auf ungewohntem Leihrad bei den Anstiegen k√§mpfend, nimmt Dirk entnervt eine Abk√ľrzung √ľber den Hausberg, w√§hrend Ringo mit steigender Form beim Ritt √ľber Port Andratx zu gefallen wei√ü. Der ausgebuffte Fuchs tritt, um Gewicht zu sparen, mit einer Schraube weniger am Kettenblatt mit Ina und dem Alten Hans den Heimweg an. Roland, Christian und Marc versacken indes in einer Bar im mond√§nen Hafen√∂rtchen Port Andratx. In der bereits heraufziehenden D√§mmerung qu√§len sie sich √ľber Umwege mit unsicherem Bein nach Santa Ponca.
Bisweilen tr√§umen Roland und Rainer zu alkoholseliger sp√§ter Stunde bei Hierbas, Bier und Tappas im Stammlokal beim Pepe vollmundig √ľber ihr angestrebtes Idealgewicht mit 10 kg Gewichtsreduktion.
Deadline: 1. Juli 2006.

9.4. K√ľstenstra√üe √ľber Deia (144 km)
Neben der K√∂nigsetappe ist die K√ľstenstrecke die h√§rteste Pr√ľfung f√ľr die A- und B-Gruppe. Marc muss Lehrgeld zahlen und erlebt auf der K√ľstenstra√üe sein Waterloo. Er schw√∂rt sich, nie mehr im Leben diesen Teufelsabschnitt unter die R√§der zu nehmen. Nach harten erbarmungslosen Positionsk√§mpfen wird die alte Rangordnung wieder hergestellt - wie auch immer sie aussehen mag.
Zu sp√§ter Nachtstunde im Stammlokal rutscht Andr√© vor Schreck vom Barhocker: Obgleich randvoll, l√§sst er sich bei der finalen obligatorischen 5-Euro-Runde zu der verh√§ngnisvollen Bemerkung hinrei√üen: "Bezahl nich¬ī, hab¬ī doch nix getrunken!"

10.4. Petra-Runde (165 km)
Flachetappe mit einem Wahnsinnsschnitt. Ina, von einem Plattfuß gebeutelt, kämpft nicht nur gegen ihren eigenen Teufel, sondern auch gegen die ganze Gruppe: große Aufregung, verachtende Blicke, demonstrative Ablehnung, Ratlosigkeit im Peloton am Hausberg.
Dirk zeigt sein soziales Gewissen, das auch bei Rainer stark ausgeprägt ist: entkräftete, geschundene, entnervt und gebeutelt radelnde Zeitgenossen werden gemeinsam bis zum Hotel in gemäßigtem Tempo liebevoll begleitet.
Ein starker Formanstieg ist bei allen nicht zu verleugnen, nur der Alte Hans qu√§lt sich in Flatterhose, mit Goofy-Kappe und Somalibeinen bis zur Hotelbar. Hoffnung bzgl. einer zeitgem√§√üen Radkluft ist jedoch in Sicht: J√ľrgen hat ihm f√ľr die n√§chste Saison bereits seine eigene Radkollektion zugesichert. Exzellente Passform ist gegeben.

11.4. Ruhetag
Nur die Protagonisten wollen ihre Form noch weiter aufbauen und letztendlich testen, gehen sich aber geflissentlich aus dem Weg: Yves f√§hrt bei Sauwetter (Nieselregen, 12¬į C K√§lte) mit Ergomo-System von Ina die K√ľstenstra√üe und Port de Valldemossa (125 km), qu√§lt sich mit letzter Kraft unter die Dusche und verflucht das Radfahrerleben. Dirk feilt an seiner Form und f√§hrt nach altem Brauch flach (110 km).

12.4. Erweiterte Orient-Runde (154 km)
Start der B-Gruppe 15 min vor der A-Gruppe. Durch das H√∂llentempo, das Roland und Dirk vorlegen, kommen die "Untersch√§tzten" 20 min vor der Elite am jenseitigen Fu√ü vom Orient an. Tiefe Resignation und ungl√§ubiges Kopfsch√ľtteln macht sich bei den Geschlagenen der A-Gruppe breit. Die Speedy-Gruppe ist geboren! Helmut, nicht nur der hilfreiche Engel in allen Lagen und f√ľr alle Situationen, sondern auch unser Seelenmasseur, r√ľstet die Teilnehmer der A-Gruppe wieder moralisch auf, so dass sie unter Begleitung des Alten Hans noch eine Schleife √ľber Sineu f√§hrt, w√§hrend die Speedy-Gruppe am Hausberg bei der entscheidenden Attacke durch erneute technische Probleme am Hinterrad unseres Pr√§sidenten auseinander fliegt. Um ihr konditionelles Terrain noch weiter auszubauen, entschlie√üen sich Marc und Christian, den Umweg √ľber den Galilea zu schultern.

13.4. Königsetappe (202 km)
Durch ständiges Taktieren, harte Einheiten an der Grenze des Machbaren, durch taktische Finten und verbale Problemlösungsverschleierungen entnervt und psychisch am Ende, ist an Schlaf vor dem großen Ritt nach Sa Calobra bei Christian nicht zu denken. Unser Nachtschwärmer schlägt sich mit Strandgängen die Nacht um die Ohren. Kein Auge macht er zu.
8.15 Uhr finden sich alle zum großen Einschreiben standesgemäß am Eingang des 5-Sterne Hotels "Pionero" ein. Der Höhepunkt des Trainingslagers wird unter die Reifen genommen. Veranschlagte Fahrtzeit: 8 h. Alle Anstiege und Abfahrten werden dank taktischer Vorgaben durch die Protagonisten von allen mehr oder weniger problemlos bewältigt.
Traditioneller Treffpunkt nach √ľberstandener Hatz √ľber die Berge: die Kneipe "La Chaota" um Ortseingang von Inca. Nur "El Presidente" zieht es zum Erstaunen aller vor, einen verachtenden Blick auf unser Stammlokal in Inca zu werfen und ohne Windschattengabe einsam und verlassen bei kr√§ftigem Gegenwind allein die Flucht √ľber 60 km nach Santa Ponca zu ergreifen. Ist es der Gedanke an seine Familie, der ihn treibt, oder vielleicht die Angst, das abendliche Diner zu verpassen? Es wird f√ľr immer sein Geheimnis bleiben.
Eine f√ľrwahr erstaunliche Begebenheit m√∂chte der Chronist nicht vorenthalten. Wenige Meter vor dem Gipfel des Hausbergs findet durch innigen H√§ndedruck eine Verbr√ľderungsszene der besonderen Art statt, die der Alte Hans schamlos durch einen kurzen trockenen Antritt ausnutzt. Roland und Dirk finden zueinander - welch eine tiefe zwischenmenschliche Komponente Rad fahren doch hat.

14.4. Tour d¬īhonneur √ľber Galilea, La Granja und den Schweineberg (107 km)
Dirk und André gehen 2 Bergen der HC aus dem Weg, indem sie sich zum Shopping nach Palma absetzen. Bekanntermaßen sind die Einkaufsmöglichkeiten jedoch am Karfreitag sehr beschränkt.
Gesittet und in gem√§√üigtem Tempo geht es mit der √ľbrigen Gruppe √ľber den Galilea und La Granja. Bei der Abfahrt nach Palma wird zuerst durch "El camikaze", den Unerschrockenen, und sp√§ter durch "Ivo", den Unbarmherzigen, das Tempo der Gruppe so h√∂llisch scharf angezogen, dass bereits zum zweiten Mal nach der K√∂nigsetappe der Alte Hans, entkr√§ftet und moralisch am Ende, durch Ringos aufopfernde Hilfestellung wieder an die Gruppe herangef√ľhrt werden muss. Nach kurzer Erholungsphase werden noch erbitterte Zweik√§mpfe am Schweineberg durchgezogen, die sichtliche Spuren bei der Zielankunft auf dem h√∂chsten Punkt hinterlassen.
Unser Vertreter der staatlichen Ordnung, Marc, verspricht in einem feierlichen Gelöbnis, beim diesjährigen Nibelungen-Triathlon in der Verpflegungszone "aufzuräumen".
Helmut, unser f√ľrsorglicher Begleiter, hat einen Bottich mit Eis organisiert und mehrere Flaschen Sekt zum traditionellen Abwinken gek√ľhlt. Es gibt nichts, an das Helmut nicht gedacht hat. √úbrigens, Michael Holczer vom Team Gerolsteiner und auch Bjarne Riis vom Team CSC wollten sich bereits f√ľr die Saison 2006/2007 seiner Dienste versichern. Nat√ľrlich haben wir freundlich, aber bestimmend abgelehnt.

Noch ein Wort zu Helmut: Ein wahrer Engel, der stets zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort mit der richtigen Verpflegung mit unserem Begleitfahrzeug zur Stelle war. Ein herzliches Dankeschön von allen besonders an ihn!!!

Beim abschließenden feucht-fröhlichen Finale bei Pepe waren wir uns alle einig: the same procedure im nächsten Jahr. Es waren unvergessliche 10 Tage!

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